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Dunkle Welten

Musikreviews, Berichte, Gedanken, Meinungen und mehr…

Wenn die Tage kürzer werden: Midnartiis – In Silent Grove To Dwell

Bald ist es geschafft: Am 21.06.2019 steht die Sommersonnenwende an und endlich ermächtigt sich die Dunkelheit langsam aber sicher wieder unserer wunderschönen Erde. So ist es auch kein Zufall, dass genau an diesem Datum ein neues Album einer Band erscheint, die schon einmal mit düsteren Klangbildern überzeugen konnte. Doch lässt sich der neue Release in puncto Stil und Ausrichtung mitnichten mit seinem Vorgänger vergleichen. „In Silent Grove To Dwell“ von Midnartiis aus Texas bietet so einige Überraschungen. Mehr dazu im folgenden Text.

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Im Banne des Unheils: Bethlehem – Lebe Dich Leer

Was wäre Musikkritik ohne Schubladendenken? Allen Künstlern hängt früher oder später ein bestimmter Ruf nach. Sie werden fein säuberlich in Genres sortiert und sollte es jemand wagen, daraus ausbrechen zu wollen, quittieren dies Scharen von Fans und Musikjournalisten mit massiver Empörung. Doch dann gibt es immer wieder Formationen, die sich beständig jenen Schubladen entziehen. Bands, die Musik machen, die nicht so leicht zu fassen ist. Bands wie Bethlehem. Mit „Lebe Dich Leer“ ist nun deren neustes Studioalbum erschienen und entführt uns wieder in eine Welt des Wahnsinns und des Chaos‘.

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Raus aus der Beliebigkeit: Schandmaul – Artus

Obwohl Schandmaul mit ihrem Album „Leuchtfeuer“ seinerzeit mit einer Nummer-1-Platzierung in den Charts den größten Erfolg der Bandgeschichte feiern konnten, erlebte die Truppe um Frontmann und Texter Thomas Lindner in den folgenden Monaten eine schwere Zeit. Die Trennung von ihrer langjährigen Geigerin Anna Katharina Kränzlein war da nur einer von vielen Punkten, aber mit Sicherheit jener, der von der Öffentlichkeit am meisten wahrgenommen wurde. Ein Tief, das der Band fast das Genick gebrochen hätte. So scheint es wie ein Wunder, dass nun tatsächlich doch das zehnte Studioalbum „Artus“ erschienen ist. Soviel sei verraten: Es ist ein Glücksfall. Mehr dazu im folgenden Text.

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Musikstreaming – der Untergang jeglicher Kultur?

Wir müssen über Spotify reden. Lange Zeit schon wollte ich über den Themenkomplex Streaming auf dem Musikmarkt, Bezahlung von Künstlern und alternative Verkaufsmodelle schreiben, doch habe mich erfolgreich gedrückt. Da aber derzeit eine Ebbe an spannenden Neuveröffentlichungen herrscht, über die ich mich hier kompetent auslassen könnte, muss ich dieses Thema wohl nun einmal laienhaft angehen. Viel Spaß also bei diesem Exkurs!

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Von kreativer Stagnation, Marketingfails und Stimmungstiefs: Die neuen Alben von Dauþuz, Suldusk und None in der Kurzkritik

Am Vergangenen Freitag (12.04.2019) erblickten gleich drei vielversprechende neue Veröffentlichungen das Licht der Welt. Allesamt kleinere unabhängige Produktionen, die grob dem Bereich Dark Metal zugeordnet werden können. Weil drei ausgedehnte Rezensionen für eine Woche doch etwas zu viel des Guten sind, versuche ich, meine Meinung zu den Werken kurz zu fassen und in diesem Text unterzubringen. Hier nun also meine Einschätzungen (in nicht priorisierter Reihenfolge).

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Greens And Fellows: Die 5 besten Irish Folk Alben aller Zeiten

Die irische Folkmusik ist schon seit langem nicht mehr nur in ihrem Ursprungsland allgegenwärtig. Überall auf der Welt haben sich Gruppen gebildet, die den Irish Folk zelebrieren und seine Hits in immer wieder neuen Varianten darbieten. In dieser Liste stelle ich euch die fünf aus meiner Sicht besten Alben dieses Genres vor.

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Das Böseste vom Bösen: Die 5 besten Black Metal Alben aller Zeiten

Nun gut, jeder Depp mit Internetzugang macht heutzutage Toplisten. Ob auf Youtube oder in Textform – die Meschen scheinen einfach wahnsinnigen Spaß daran zu haben, Dinge zu ranken. Und da ich ein opportunistisches Arschloch bin, unterwerfe ich mich diesem Trend natürlich voll und ganz und präsentiere euch nun die Top 5 der legendärsten, besten und einflussreichsten Black Metal Alben aller Zeiten. Natürlich völlig subjektiv und garantiert nicht fundiert begründet.

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Zarte Töne auf der Leinwand: Lighthouse In Darkness – The Melancholy Movies

Neben der Musik, gehören Spielfilme zu meinen liebsten Kunstformen. Wenn das Licht ausgeht, der Projektor gestartet wird und sich auf der Leinwand völlig neue Welten eröffnen, dann springt mein Herz genauso vor Freude, wie wenn die ersten Töne einer neuen CD erklingen. Lighthouse In Darkness, das neue Projekt von Sängerin Helen Vogt (Flowing Tears) und Produzent Sascha Blach (Eden weint im Grab), setzt sich genau mit diesem Thema auseinander. Die Band hat es sich zur Aufgabe gemacht, cineastische Retro-Symbolik mit emotionaler elektronischer Musik zu verbinden. Ob dies auf dem Debütalbum „The Melancholy Movies“ gelungen ist, verrate ich in diesem Text.

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Ein Spannungsfeld zwischen gnadenloser Authentizität und künstlerischer Freiheit: Cân Bardd – The Last Rain

Atmosphärischer Black Metal scheint gerade eine Art Hochkonjunktur zu haben. Über Plattformen wie Youtube und und Bandcamp vermarkten sich unzählige Künstler dieser doch recht speziellen Stilrichtung. Mittlerweile kristallisiert sich schon eine neue Generation Bands heraus, deren Vorbilder nicht etwa Gorgoroth, Darkthrone oder Mayhem heißen, sondern Sojourner, Eldamar, Saor und Evilfeast. Bands, denen es gelingt, durch das Internet völlig neue Zielgruppen zu erschließen und weitgehend unabhängig ihre Vision des Genres umsetzen. Fernab von zweifelhaften politischen und sozialen Inhalten. Im Jahre 2018 betrat dann ein Projekt die Bildfläche, dessen Debüt das Publikum massiv spaltete, aber immerhin eine überraschende Aufmerksamkeit generierte. Bei mir persönlich löste es jedenfalls reine Begeisterung aus und ist für mich immer noch das beste Album des letzten Jahres überhaupt. „Nature Stays Silent“ von Cân Bardd lud zum Verweilen und Träumen ein und schaffte es auf Anhieb, einen eigenen Sound mit Wiedererkennungswert zu kreieren. Puristen kritisierten allerdings die unausgewogenen Vocals und den inflationären Einsatz von Synthesizern, sowie die Tatsache, dass das Album stilistisch unentschlossen schien. Kaum ein Jahr später legt das junge Mastermind Malo Civelli einen neuen Longplayer nach. Aber schafft es „The Last Rain“ nun auch, den letzten Kritiker verstummen zu lassen?

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