Vielseitige Popmusik

„Stuck in constant repetition…“

Eine Beschreibung die wahrlich nicht auf DE/Vision zutrifft. Und dennoch die ersten Worte des neuen Albums „十三“ (sprich „13“) der Synthie-Pop Gruppe um Steffen Keth und Thomas Adam.

Nach 2012 gibt es endlich wieder ein neues Werk der beiden zu hören. Über Pledgemusic wurde letztes Jahr eine Kampagne zur Vorbestellung gestartet, welche vor einigen Tagen zuende ging und somit steht das komplette Album nun für alle Pledger zum Download bereit. Es gab besondere „Special Editions“ des Albums zum Kauf und vorab immer wieder Kostproben zu hören, die meine Vorfreude und Neugier ins unermessliche steigen ließen.

Wie schlägt sich das Werk nach den ersten Durchläufen?

Es ist natürlich schwer, das Publikum nach über 25 Jahren Bandgeschichte noch zu überraschen, da bildet DE/Vision keine Ausnahme. Entsprechend vertraut klingt das gehörte. Dies ist allerdings überhaupt nicht negativ gemeint. Synthie-Pop bleibt Synthie-Pop und das ist auch gut so.

Die musikalische Reise erstreckt sich über 10 Tracks, die angenehm abwechslungsreich sind. Mal schneller, mal langsamer. Mal länger, mal kürzer. Mal mit mehr Fokus auf dem Gesang, mal mit längeren Instrumentalparts. Trotz ausbleibender Überraschungen wurde mir also über die gesamte Spieldauer nie langweilig.

Meine bisherigen Lieblingstracks sind „Prisoner“ und „Their World“. Aber auch die anderen Stücke sind wie gesagt ziemlich gelungen.

Alles in allem haben wir es mit einem sehr angenehmen Hörerlebnis zu tun, das besonders Fans des Genres ansprechen dürfte. Ich bin noch nicht lange ein Fan der Band und konsumiere auch sonst kaum Musik dieser Spielart, aber auch mir hat das Werk zugesagt.

Am 27. Mai wird die CD auch für „Normalsterbliche“ über alle bekannten Plattformen veröffentlicht.

Ich für meinen Teil freue mich auf die CD und auf die anstehende Tour im Herbst, auf der DE/Vision zum Glück auch in meiner Heimatstadt Dresden vorbeischauen werden.

Hier kann man das Album kaufen.

Die Band auf Facebook.

Karten für die Tour auf Eventim.

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