Tanzmusik nach Schema F

Das Sommerloch steht bevor und so bemühen sich viele Künstler, noch ganz schnell ein Album auf den Markt zu werfen, bevor es zu spät ist. Die bekannte Elektro-Gruppierung Funker Vogt macht es ebenso und bringen ihre neue CD am 02.06.2017 heraus. Bevor es soweit ist, gibt es ab dem 19.05.2017 erstmal eine Single namens „Der letzte Tanz“ und darum soll es nun gehen.

Eine neue Stimme gibt sich erstmals die Ehre auf dieser Veröffentlichung: Chris L, bekannt von Agonoize. Nun ja, Funker Vogt hatte schon schlimmere Sänger.

Was gibt es also zu dieser Single zu sagen? 5 Tracks sind enthalten, davon 4 Varianten des Titelsongs und ein Song namens „Blut und Schmerz“. Letzterer ist ein Totalausfall. Dümmlich dahingebrüllt und schlichtweg langweilig ist dieser Song. Ein übles Machwerk und ein schlechter Lückenfüller. Das hätte man sich sparen können.

Der Titeltrack ist leider nur bedingt besser. Es ist keineswegs ein mieser Song, aber Tanzstimmung mag auch nicht so wirklich aufkommen, Was bleibt da noch? Ein guter Text? Nein. Eine schöne Melodie? Mitnichten. Nur ein halbgarer, wenig ambitionierter Song. Da hilft auch der nette Remix von Patenbrigade Wolff nichts.

Wenn das wirklich alles sein soll, was Funker Vogt 2017 zu bieten hat, dann sehe ich schwarz für die Zukunft. Schade, schade.

 

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**Offenlegung: Ich habe die Veröffentlichung vom Label gestellt bekommen,**

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