Solides Handwerk

Das Rumänische Septett Descent Into Despair veröffentlicht dieser Tage mit „Synaptic Veil“ sein zweites Album. Ausufernder Funeral Doom Metal wird uns versprochen. Genau meine Sache. Und deshalb hier meine Meinung dazu:

Es gibt fünf Titel zu hören, die sich auf fast eine Stunde strecken. Somit kann sich jeder Song schön entfalten und hat Zeit zu wirken. Es gibt sowohl laute und leise Töne, die sich sehr gut ergänzen. Das ganze Album hat einen tollen Flow und ist somit eine wirklich angenehme Erfahrung.

Leider hält das Album die Spannung nicht immer, was zu einigen Durchhängern führt. Daher empfehle ich den Genuss dieses Werkes eher als Nebenbeschäftigung. Wenn man sich nur auf die Musik konzentriert, kann die eine Stunde ganz schön lang werden.

Technisch kann ich kaum etwas beanstanden. Der Sound ist fett und der Gesang zweckmäßig. Die Gitarren bilden eine schöne Wand und die Soundeffekte versuchen eine größere Klanglandschaft entstehen zu lassen. Episch ist aber anders.

Alles in Allem kann man sich dieses Album für 5€ auf Bandcamp ruhig einmal herunterladen. Man macht damit sicher nichts falsch. Ein perfektes Werk um es immer mal wieder im Hintergrund laufen zu lassen.

 

Hier der Trailer:

 

**Offenlegung: Ich habe die Veröffentlichung vom Label gestellt bekommen.**

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